Unser Schullandheim in der Wingst

Die reizvolle Lage, die attraktive Nähe und die gute Betreuung seitens der Heimleitung lassen das Schullandheim zum Anlaufziel vieler Klassenfahrten werden. Hier kann die Natur noch hautnah erlebt werden. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, Pflanzen- und Tierwelt unserer norddeutschen Landschaft zu erkunden.

Ein wichtiger Gesichtspunkt für die Wahl dieses Hauses als Ziel einer Klassenfahrt ist auch die Überschaubarkeit des Heims und des Geländes, denn es hält sich immer nur eine Gruppe zur selben Zeit dort auf.

Viele interessante Ausflüge in die Umgebung bieten sich an. Sportliche Aktivitäten im Freizeitpark, im Schwimmbad oder auf den Waldspielplätzen runden das Programm ab. Und auch bei Regenwetter kommt keine Langeweile auf, wenn man sich in der großen Mehrzweckhalle mit Spielen die Zeit vertreibt.

Angebot

Preise gültig ab 2016
Belegung Normaltarif Hauptsaison:
April-Juni,
September
Gruppe
Kindergartengruppen
Tagessatz pro Teilnehmer inkl. Übernachtung
26,00 € * 28,00 €
Schulklassen und Jugendgruppen (6/7-18 Jahre)
Tagessatz pro Teilnehmer inkl. Übernachtung
28,00 € * 30,00 €
Erwachsenengruppen (ab 18 Jahre)
Tagessatz pro Teilnehmer inkl. Übernachtung
30,00 € * 32,00 €
Leihgebühr für Bettwäsche
4,00 € 4,00 €
Einzelbelegung
Frühstück 3,50 € 3,50 €
Mittagessen 6,00 € 6,00 €
Kaffee 2,00 € 2,00 €
Abendessen 3,60 € 3,60 €
Wochenendbelegung
Abrechnung nach Personenzahl und Tagessatz
(max. Freitag Kaffee bis Sonntag Frühstück)
600,00 € 600,00 €
Endreinigung
Wochenendbelegung / Teilwochenbelegung 40,00 € 40,00 €
Ermäßigung
Mitgliederermäßigung pro Jahr 15,00 € 15,00 €

Bei Belegung mit 2 Gruppen ist je 1 Betreuer frei.

* Bei doppelter Belegung (über 30 Personen) in der Hauptsaison wird nur der Normaltarif berechnet.

Pädagogische Beratung

Den Schulklassen des Schullandheims steht eine pädagogische Beraterin zur Verfügung. Ihr Ziel ist es, in enger Zusammenarbeit mit der Heimleitung und durch den Austausch mit den Besuchern, die Aufenthalte zu einem schönen Erlebnis für Kinder und Betreuer werden zu lassen.

Angefangen mit der Bereitstellung von Informationsmaterial für Interessenten und Erstbesucher, erstreckt sich ihr Aufgabengebiet im Bedarfsfall bis zur Hilfestellung vor Ort.

Vor allem jungen Lehrkräften, die ihren ersten Aufenthalt im Schullandheim planen und durchführen, wird dadurch Gelegenheit geboten, diesen Besuch erfolgreich durchzuführen und für die Kinder zu einem positiven Erlebnis werden zu lassen. Aber auch Pädagogen, die schon seit einigen Jahren mit ihren Klassen das Schullandheim besuchen, können sich neue Anregungen holen, um ihr Programm abwechslungsreicher zu gestalten oder neue Elemente aufzunehmen.

Sprechen Sie uns gerne an.


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Ausstattung

Allgemeines

  • 6 Schlafräume (42 Betten)
  • 4 Betreuungszimmer mit Bad (6 Betten)
  • 2 Tagesräume
  • Mehrzweckhalle (ca. 9x16m)
  • Werkraum
  • Sanitärtrakt mit WC und Duschen
  • Vollpension mit 4 Mahlzeiten
  • Belegung mit 1 Gruppe
  • nach Absprache auch mit 2 Gruppen
  • Ausstattung behindertengerecht

Freizeitangebote im Haus

  • 6000qm Waldgrundstück
  • Kinderspielplatz
  • Grillplatz
  • Tischtennis
  • Fernseh- und Videogerät
  • Tageslichprojektor
  • Gesellschaftsspiele
  • Ferngläser, Mikroskope, u.v.m.

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Geschichte

Der Weg des Schullandheims

Die Geschichte des Schullandheims beginnt 1947 mit der Idee, der jugendlichen Kriegsgeneration eine Möglichkeit der Erholung und Erziehung in der Natur zu bieten. Sie wird durch den damaligen Schulleiter der Abendrothschule Hermann Wegermann und den Turn- und Sportlehrer Willi Gnade geboren. Durch ihre Initiative gerät alles ins Rollen. Der englische Kommandant überlässt der Schule eine Holzbaracke im Minensucherhafen. Schüler bauen diese ab und lagern sie im Keller der Schule.

Nach einigen Problemen eine Baugenehmigung zu erhalten, pachtet die Elternvereinigung ein Waldgebiet. Doch wieder droht das Vorhaben zu scheitern. Experten stellen fest, das auf dem Gelände niemals Wasser zu finden sein wird. Mit größter Anstrengung wird daraufhin ein 28 Meter tiefer Brunnen gebohrt. Nun galt es Bäume zu roden und Geld zu beschaffen.

Im Herbst 1949 kann es mit dem Bau endlich losgehen. Zahlreiche freiwillige Helfer holen in unzähligen Arbeitsstunden die Baracke aus dem Keller der Schule und bauen in der Wingst das Schullandheim. Dieses ist zunächst sehr schlicht und nur mit den notwendigsten hygienischen Einrichtungen ausgestattet. Ein kleiner, einfacher Eisenherd in der Küche versorgt die Schüler mit Essen, Petroleumlampen beleuchten nur schwach die Räume, Stühle und Schränke fehlen.

1970 wird das Schullandheim auf Anordnung des Staatlichen Gesundheitsamtes geschlossen. Es gab zu diesem Zeitpunkt keine sanitären Einrichtungen, die den hygienischen Anforderungen der Gesundheitsbehörde entsprochen hätten. Zwanzig Jahre lang hatten sich Schüler und Lehrer "drunten im Tal" gewaschen, die Zähne geputzt und die notwendigen übrigen Verrichtungen erledigt. Zum Waschen an kalten Tagen gab es einen Warmwasser-Zuschlag aus einem dem großen gekachelten Herd angegliederten Warmwasserspeicher.

Doch es musste weitergehen - eine Schließung kam nicht in Frage.
Durch die große Spendenbereitschaft der Elternschaft wird in den Jahren 1971 bis 1972 der weitere Ausbau des Schullanheims möglich. Es wurde nicht nur ein weitläufiger, unterkellerter Sanitärtrakt im rechten Winkel angebaut, sondern auch die Heimleiterwohnung erweitert wodurch nun einigermaßen ausreichender Wohnraum für eine Heimleiterfamilie zur Verfügung stand. Der neue Sanitärtrakt bot nun neben Schüler- und Lehrertoilletten auch ausreichend Duschmöglichkeiten.

In den kommenden Jahren wird das Schullandheim immer weiter verschönert: neuer Küchenherd, Kachelofen, Stühle, Wolldecken, Bücher, bunte Vorhänge, Licht und Wasserleitungen. Das Schullandheim besitzt nun 5 Schlafräume, einen großen Tagungsraum, einen Waschraum, ein Lehrerzimmer, Nebenräume und eine kleine Heimleiterwohnung.

1999 geht ein Traum in Erfüllung - der Bau einer Mehrzweckhalle beginnt. Schon viele Jahre wurde darüber gesprochen Gästen auch bei schlechtem Wetter eine Möglichkeit zu bieten sich aktiv zu beschäftigen. Bevor aber an den Bau der Mehrzweckhalle gedacht werden konnte, musste erst einmal die Heizungsanlage erneuert und das Heim an den gemeindlichen Abwasserkanal angeschlossen werden. Das Dach musste saniert werden, und nicht zuletzt war es erforderlich, die Möbel in den Lehrer- und Betreuungszimmern zu erneuern.

Im März 2000 war es dann aber endlich geschafft und die Mehrzweckhalle konnte in Nutzung genommen werden.

Bildergalerie


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